Kieler Schachgesellschaft von 1884


Kieler Schachgesellschaft von 1884

 

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Mannschaften/Turniere

KSG 1: Verbandsliga B
KSG 2 und 3: Bezirksliga Kiel

 

Spielberichte

Sieg für KSG III und Niederlage für KSG II am 3. Spieltag in der Bezirksliga
16.11.2018

Während die zweite Mannschaft der KSG am 15. November 2018 gegen Holtenau knapp mit 3,5 : 4,5 verlor, konnte die dritte Mannschaft einen deutlichen Sieg gegen Raidorf einfahren (6,5 : 1,5).

KSG III konnte eine starke Mannschaft aufstellen, während bei Raisdorf einige Stammspieler ersetzt werden mussten.

Bereits nach einer Stunde konnte Jürgen an Brett 1 seine Partie gewinnen. Einige Zeit später konnte Friedrich ebenfalls punkten und seinen Mehrbauern im Turmendspiel verwerten.

Auch Josef und Peter punkteten noch vor der ersten Zeitkontrolle. Nach dem Remis von Edgar stand der Sieg fest. Daraufhin konnte ich meine Partie aufgeben. Ich kam gut aus der Eröffnung mit einem Mehrbauern heraus und konnte die gegnerische Beweglichkeit der gegnerischen Figuren stark einschränken. Leider schätzte ich einen Abtausch Dame gegen Turm und Läufer falsch ein und die Stellung brach in Folge in sich zusammen.

Die letzten beiden Partien dauerten dann noch bis kurz vor Mitternacht an. Ingo musste seine Stellung mit einem Bauern weniger im Läufer- gegen Springerendspiel verteidigen. Marcus stand klar auf Verlust und musste seinen Läufer gegen einen Bauern opfern, der kurz vor der Umwandlung stand. Im weiteren Verlauf konnte der Gegner seine Stellung immer weiter verbessern und hätte er nicht so wenig Zeit gehabt, hätte Marcus wahrscheinlich bereits aufgegeben. Zum Schluss hatte Marcus nur noch einen Bauern auf dem Brett, dem Turm, Läufer und zwei Bauern gegenüberstanden. Die Gelegenheit, den Bauern zu schlagen wurde nicht genutzt und so konnte die Partie überraschend nach Zeit gewonnen werden.

Die letzte Partie ging ebenfalls überraschend aus. Ingos Gegner versuchte mit Brechstange seine Partie zu gewinnen. Nach einem ungeschickten Zug konnte Ingo den Mehrbauern jedoch einkassieren und hatte zudem noch die bessere Zeit in der letzten Partiephase, so dass er ein Remisangebot ablehnte und versuchte mit schnellen Springermanövern den Gegner weitere Zeit abzuluchsen und zu Fehlern zu verleiten. Diese Taktik ging perfekt auf. Ingo eroberte einen weiteren Bauern und konnte mittels Springergabel auch noch den Läufer auf die Hörner nehmen und damit die Partie doch noch gewinnen.

Ein in der Höhe zwar etwas zu hoch ausgefallener, aber unter dem Strich verdienter Sieg.

Die zweite Mannschaft ging mit Siegen von Hans-Joachim und Reiner zwar in Führung, musste jedoch auch zwei Niederlagen (Hartwig, Josef) hinnehmen, so dass es zusammen mit dem Remis von Franz und Joachim zwischenzeitlich 3 : 3 stand. In den letzten beiden Spielen konnte Manfred in schwieriger Stellung ein Remis halten, während dies Bernd im Läufer-/Springerendspiel mit Minusbauern leider nicht gelang.

Am vierten Spieltag, den 7. Dezember 2018, darf sich nun unsere zweite Mannschaft gegen Raisdorf messen, in der die Raisdorfer sicher zeigen wollen, dass die Niederlage nur ein Ausrutscher gewesen ist.

Für die 3. Mannschaft geht es zuvor bereits am 4. Dezember gegen die starke Mannschaft von Turm Kiel IV, so dass hier das Spitzenspiel der Bezirksliga zwischen dem Tabellendritten gegen den (geteilten) Ersten stattfindet.

René Werner


Fotos von diesen Begegnungen:

 

Beide Mannschaften der KSG gewinnen am 2. Spieltag in der Bezirksliga
26.10.2018

Während die zweite Mannschaft der KSG am 26. Oktober 2018 gegen den Aufsteiger Flintbek II mit 5,5 : 2,5 gewann, konnte die dritte Mannschaft einen 5 : 3-Sieg gegen Holtenau feiern. In Holtenau trafen dabei zwei nominell in etwa gleich starke Mannschaften aufeinander, so dass die bessere Tagesform den Mannschaftskampf entscheiden sollte. Während Jürgen an Brett 1 und Josef an Brett 3 relativ schnell remis vereinbarten, konnte ich nach ca. 2 Stunden und 21 Zügen bereits den ersten vollen Punkt vermelden. Mein Gegner wollte sich nach einem gewonnen Isolanibauern und wenig aussichtsreichen Chancen auf Gegenspiel sich ein längeres Leiden nicht antun.

Dann kam die Zeit der unfreiwilligen Geschenke: Michael konnte per en passant in einem eigentlichen remislichen Leichtfigurenendspiel einen Bauern gewinnen und die Stellung aufreißen. Nach Läuferopfer liefen gleich zwei Bauern zur Umwandlung und sorgten so für die Entscheidung in dieser Partie. Edgar überzog ein ebenfalls remisliches Turmendspiel, ließ sich zu allem Überdruss auf ein Abtauschen der Türme ein und verlor mit einem Minusbauern im anschließendem Bauernendspiel die Partie.

3 zu 2 also der Zwischenstand und in den drei verbliebenen Partien sah es ziemlich unklar aus. An Brett zwei musste Ingo lange um Ausgleich kämpfen und kam aus der Eröffnung mit einem unterentwickelten Damenflügel heraus. Marcus konnte seine Figuren aktiver postieren als sein Gegner und unternahm auch einige Angriffsbemühungen, aber ein klarer Gewinnplan war nicht so recht auszumachen. Bei Gunnar hingegen schienen alle Angriffs- und Verteidigungsbemühungen sich auf einen Zentrumsbauern zu konzentrieren. Hier verteidigte sich Gunnar zunächst umsichtig und konnte dann mit seiner aktiveren Dame auch einiges Gegenspiel entwickeln. Dies führte dann nach einem verhängnisvollen Fehler seines Gegners zu einem Doppelangriff der Dame auf König und Springer und damit Figurenverlust, so dass ein weiterer (glücklicher) Punkt auf das Punktekonto der KSG gelangte.

An Brett 2 konnte Ingo letztendlich alle Angriffsversuche seines Gegners abwehren und einen halben Punkt ergattern, was den Tagessieg sicherte. Die erwähnten Angriffsbemühungen von Marcus blieben leider stecken. Zwar konnte er zwischenzeitlich einen Mehrbauern gewinnen und hatte alle Chancen zum Sieg. Durch eine Springergabel wurde der Bauer aber wieder einkassiert und das anschließende Springerendspiel war dann ebenfalls Remis.

Am dritten Spieltag, den 15. November 2018, darf sich nun unsere zweite Mannschaft gegen Holtenau messen und ist auf Revanche aus, da das Punktspiel in der letzten Saison knapp verloren ging. Für die 3. Mannschaft geht es dann am gleichen Abend im Legienhof gegen Raisdorf, welche sich in dieser Saison verstärkt haben und zusammen mit Vorjahresverbandsligist Neumünster II zu den Aufstiegsfavoriten gehören.

René Werner

 

Auftakt in der Verbandslige am 21. Oktober 2018, KSG I gewinnt glücklich bei Turm Kiel III mit 4,5 zu 3,5
21.10.2018

In der nunmehr dritten Verbandsligasaison ging es zum kurzen Auswärtsspiel in das Haus des Sports, in der uns die Mannschaft von Turm Kiel III mit lediglich sieben Spielern erwartete, so dass wir bereits mit einem Punkt Vorsprung starten konnten. Philipp an Brett 1 konnte relativ schnell eine komfortable Stellung herausspielen. Sein Springer wilderte in den gegnerischen Gefilden und konnte dabei einen Turm erobern. Mehrqualität mit besten Aussichten für das weitere Spiel. Niels erhielt relativ frühzeitig ein Remisangebot, spielte aber noch ein wenig weiter, einigte sich dann aber letztendlich doch auf die Teilung der Punkte.

Danach lief auf Seiten der KSG erst mal nicht viel zusammen. Bei Matthew entstanden zu viele Baustellen auf einmal, er konnte den Laden nicht dicht halten und verlor. Nicht viel besser erging es Günter, wobei ich bei dieser Partie nicht so viel mitbekam, ausser dass er mit einer unvorteilhaft aussehenden Doppelbauerstruktur kämpfen musste. Danach musste ich mich mit einer Punkteteilung zufrieden geben. Ich kam aus der Eröffnung ganz gut heraus, hatte die Initiative mit einem Bauernvorstoß im Zentrum in der Hand, spielte auf einmal aber zu zögerlich, was zu einer Reihe von Figurenabtäuschen und zu einem Bauernendspiel führte, in dem die Könige nicht vorankamen und alle Bauern sich gegenseitig blockierten.

Zwischenstand 3 zu 2 für Turm und es sah an zwei von den restlichen drei Brettern nicht besonders gut aus: Während Philipp weiter auf Sieg stand, hatte Jürgen an Brett 7 eine Qualität weniger und Hans- Jürgen musste sich mit Turm und Springer gegen Turm und drei verbundenen Bauern erwehren, was ziemlich bedrohlich aussah, aber auch nicht ganz so einfach für beide Seiten zu spielen war. Am Ende konnten die KSG´ler sich aber doch noch durchsetzen. Während Philipp seine klaren Vorteile aus der Eröffnung weiter behaupten konnte und den Sieg einfuhr, gelang Hans-Jürgen das glückliche Remis, indem er seinen Turm gegen die drei Bauern opferte, so dass das anschließende Springer- gegen Turmendspiel Remis war.

Es sollte nun also an der letzten Partie liegen. Jürgen konnte trotz Minderqualität die Stellung enorm verkomplizieren und einen starken Gegenangriff aufbauen. Beide Spieler drohten jeweils einen Bauern zur Umwandlung zu bringen. Durch ein Turmopfer gelang es Jürgen letztendlich als erster eine Dame abzuholen. Mit Dame gegen Turm und drei Bauern gelang es der Dame zunächst relativ einfach sich alle Bauern abzuholen. Das anschließende Endspiel Dame gegen Turm dauerte dann noch eine ganze Weile (insgesamt wurden ca. 120 Züge gespielt), aber letztendlich konnte sich Jürgen erfolgreich durchsetzen und den siegbringenden Punkt einfahren.

Also trotz Minderqualität noch das Spiel gedreht, das war Nervenkitzel, den man nicht alle Tage braucht :-).

Am zweiten Spieltag, den 11. November 2018, geht es im Heimspiel gegen die starke vierte Mannschaft vom Lübecker SV, die immer für eine Überraschung gut ist, wie man im vergangenen Jahr gesehen hat.

René Werner

 

"Lasker-Schachwochenende" in Kiel
08.-09.09.2018

Bericht und Fotos von Jan Honnens von den Schachfreunden Burg

 

Auftakt in der Bezirksliga Kiel am 20.09.2018, KSG III und KSG II trennen sich Remis
20.09.2018

Wieder einmal startete die Bezirksligasaison mit dem vereinsinternen Duell der beiden Mannschaften der Kieler SG. Während es in den Vorjahren immer einen Sieger gab, wurden dieses Mal die Punkte geteilt.

Traditionell schnell war die Partie an Brett 1 zwischen Ingo und Joachim beendet, man einigte sich friedlich auf ein Remis. Zunächst konnten an Brett 8 keine Stellungsvorteile herausgearbeitet werden, so dass sich Edgar und Hartwig ebenfalls die Punkte teilten. Danach wurden die vollen Punkte verteilt. Während die dritte Mannschaft Siege an Brett 7 durch Michael gegen Hans-Jürgen und Brett 5 durch Gunnar gegen Hans-Joachim einfahren konnte, schlug die zweite Mannschaft zurück durch Siege von Hans-Reiner gegen Marcus (unglücklich durch Zeitablauf im 39. Zug) und Bernd gegen Peter. Die beiden letzten Spiele liefen dann bis kurz vor Mitternacht. Während in der Stellung an Brett 3 zwischen Josef und Manfred in einem Leichtfigurenendspiel keine Vorteile zu verzeichnen waren, einigte man sich folgerichtig auf ein Remis.

In meiner eigenen Partie gegen Franz sah es lange Zeit nach einem Sieg für mich aus. In einem Damenendspiel konnte ich aufgrund eines zentralen Mehrbauern (und Freibauern) große Vorteile erzielen, aber es war nicht einfach den Schachgeboten der gegnerischen Dame zu entkommen. Dann in höchster Zeitnot machte ich einen Fehler nach dem anderen, verlor nicht nur einen, sondern auch den zwischenzeitlich zweiten Freibauern, musste in einen Damentausch einwilligen und konnte zum Schluss sogar noch froh sein überhaupt ein Remis noch erreicht zu haben. Spannendes Finish also zum Schluss, und somit insgesamt wohl ein gerechtes Mannschaftsergebnis.

Die zweite Mannschaft spielt nun am 20. Oktober gegen den Aufsteiger Flintbek II und will dort wichtige Punkte für den Klassenerhalt holen. Für die 3. Mannschaft geht es ebenfalls am 20. Oktober gegen Holtenau ebenfalls um wichtige Zähler. Im letzten Meisterschaftsspiel in der Vorsaison konnten wir nur denkbar knapp gewinnen und die Holtenauer werden daher auf Revanche aus sein.

René Werner

Fotos von Wolfgang Schroedter:

 

Vereinsmeisterschaft der Kieler SG im Blitzschach
07.06.2018

Nr.

Teilnehmer

TWZ

1

2

3

4

5

6

7

8

Punkte

SoBerg

1.

Kropp,Jürgen

1957

**

01

11

11

11

11

½½

11

12.0

71.50

2.

Malina,Marcus

1656

10

**

11

11

11

11

11.0

61.75

3.

Schmidt,Peter

1859

00

**

00

11

11

½½

11

8.5

46.00

4.

Zielke,Bernd

1594

00

11

**

10

½½

½0

11

7.0

37.25

5.

Felser,Franz

1871

00

00

00

01

**

01

11

11

6.0

24.00

6.

Werner,René

1694

00

00

00

½½

10

**

11

11

6.0

24.00

7.

Görs,Joachim

1898

½½

00

½½

½1

00

00

**

11

5.5

31.00

8.

Bischof, Anton

1200

00

00

00

00

00

00

00

**

0.0

0.00

 

Fotos:

 

Kurzer Rückblick Bezirkspokalsaison 2017/2018
11.05.2018

Nach dem Seniorenpokal konnte die Kieler SG auch den Bezirkspokal gewinnen. Gegen die starke Mannschaft aus Flintbek, die uns in den letzten Jahren schon mehrmals aus dem Wettbewerb kegelte, stand es am Ende 3 zu 1. Während Jürgen Kropp und Ingo Firnhaber ihre Partien gewinnen konnten, steuerten Matthew Basey und Joachim Görs jeweils einen halben Punkt bei. Glückwunsch zu dieser großartigen Leistung!

Auf dem Weg ins Finale konnten die Teams des Raisdorfer SG II (Achtelfinale, 3,5 : 0,5), Phönix Gettorf (Viertelfinale, 3,5 : 0,5) sowie die SG Plöner See I (Halbfinale, 3 : 1) besiegt werden.

Zum siegreichen Bezirkspokalteam 2017/2018 gehörten:
Ingo Firnhaber ( 3 Pkt./ 3 Partien)
Jürgen Kropp ( 3 Pkt. / 3 Partien, davon 1 kampflos)
Matthew Basey ( 2,5 Pkt. / 4 Partien)
Joachim Görs ( 1,5 Pkt. / 2 Partien)
Josef Kollhoff ( 1 Pkt. / 2 Partien)
Hans-Reiner Plichta (1 Pkt./ 1 Partie)
Manfred Zimmermann (1 Pkt./ 1 Partie)

René Werner

 

Bezirksmeisterschaft im Schnellschach am 09.05.2018

20 Spieler fanden sich trotz bestem Sommerwetter im Legienhof ein, um den Bezirksmeister im Schnellschach zu ermitteln. Zudem zählte das Turnier mit doppelter Punktzahl für den Schnellschach-Grand-Prix des Schachbezirks Kiel.

Als Favorit ging Bülent Saglam in den Wettkampf und dieser Favoritenrolle wurde er auch voll gerecht. Er gewann souverän mit nur einem halben Punktverlust mit 6,5 Punkten das Turnier und darf sich nun Bezirksmeister im Schnellschach nennen.

Klaus Rabe von der Kieler SG war der einzige, der Bülent einen halben Punkt abnehmen konnte – mit 5,5 Punkten erzielte er den Silberplatz. Knapp dahinter mit einem halben Zähler weniger kam Thorsten Cerny auf Rang 3.

Eine sehr gute Leistung zeigte der Nachwuchsspieler Henry Grounev, der mit 4,5 Punkten den 5. Platz erreichte.

René Werner

 

Bezirksmeisterschaft im Schnellschach, Stand nach der 7. Runde:

Rang

Teilnehmer

TWZ

Verein/Ort

S

R

V

Punkte

Buchh

SoBerg

1.

Saglam,Bülent

2132

SK Doppelbauer Kiel

6

1

0

6.5

28.5

25.75

2.

Rabe,Klaus,Dr.

2030

Kieler SG von 18

4

3

0

5.5

31.5

23.75

3.

Cerny,Thorsten

2033

SG Turm Kiel von 1910

5

0

2

5.0

31.0

19.00

4.

Dittmann,Hans-Adolf

2072

Preetzer TSV

4

1

2

4.5

29.0

14.75

5.

Grounev,Henry

1612

SK Doppelbauer Kiel

3

3

1

4.5

27.0

16.25

6.

Zimmermann,Manfred

1956

Kieler SG von 18

4

1

2

4.5

24.5

13.25

7.

Kornrumpf,Joachim,Prof. Dr.

2035

Preetzer TSV

4

0

3

4.0

26.5

11.50

8.

Werner,René

1820

Kieler SG von 18

4

0

3

4.0

21.5

8.50

9.

Beller,Josef

1592

Kieler SG von 18

3

1

3

3.5

31.5

14.25

10.

Leib,Britta

1833

SC Agon Neumünster

3

1

3

3.5

24.5

8.75

11.

Felser,Franz

2036

Kieler SG von 18

3

1

3

3.5

23.5

9.75

12.

Behrendt,Matthias

1724

SC Agon Neumünster

3

0

4

3.0

25.0

9.00

13.

Schmidt,Peter

1932

Kieler SG von 18

3

0

4

3.0

24.5

5.00

14.

Czank,Michael,Dr.

1649

Kieler SG von 18

3

0

4

3.0

24.0

7.00

15.

Stegert,Jonas

1373

SC Agon Neumünster

3

0

4

3.0

21.0

7.50

16.

Plichta,Hans-Reiner

1784

Kieler SG von 18

3

0

4

3.0

18.5

4.00

17.

Bischoff,Anton

1200

Kieler SG von 1884 e.V.

3

0

4

3.0

17.0

3.00

18.

Zielke,Bernd

1683

TuS Holtenau

2

0

5

2.0

21.0

3.00

19.

Kathage,Holger

1652

VSF Flintbek

1

0

6

1.0

20.5

0.00

20.

Damerow,Rasmus

1200

Kieler SG von 1884 e.V.

0

0

7

0.0

19.5

0.00

 

9. und letzter Spieltag Bezirksliga-Saison 2017/2018
KSG II gewinnt 7 – 1 gegen Agon Neumünster III
KSG III gewinnt 4,5 – 3,5 gegen Holtenau I
22.04.2018

Am letzten Spieltag ging es für beide Bezirksligamannschaften der Kieler SG um nicht mehr viel, die zweite Mannschaft hatte bereits nach der vorletzten Runde den Klassenerhalt sicher und die dritte Mannschaft war sicher auf Platz 3 und konnte sich nicht weiter verbessern, da auch Friedrichsort (kampflos gegen Doppelbauer III) und Flintbek (knapp gegen Turm Kiel IV) ihre Spiele gewannen.

Dennoch wurde engagiert und in einigen Matches bis kurz vor dem Timeout von 4 1/2 Stunden bis kurz vor Mitternacht gefightet (2 x Josef sowie Hans-Jürgen).

Die zweite Mannschaft konnte dabei einen deutlichen Sieg herausspielen, außer Joachim an Brett 1 konnten alle anderen Spieler gewinnen. Dabei gab es einige klassische Endspiele zu betrachten (Hans-Joachim und Hardy jeweils mit Mehrbauer im Bauernendspiel, Josef Beller mit Bauernumwandlung im Leichtfigurenendspiel). Aber auch ein extrem kompliziertes Endspiel von Hans-Jürgen, in dem es nur einen Bauern gab, dafür aber jeweils 3 Leichtfiguren plus Turm, die jeweils um den stärkeren bzw. schnelleren Mattangriff rangen.

Relativ schnelle Siege konnten zudem Franz, Hans-Reiner und Hartwig (mit einem Grundlinienmatt) erringen.

Durch den Sieg verbesserte sich die 2. Mannschaft der Kieler SG noch um zwei Ränge und belegte einen guten 5. Platz in der Abschlusstabelle. Topscorer der Saison war dabei Josef Beller mit 7,5 Punkten aus 9 Spielen.

Die dritte Mannschaft hatte schwer zu kämpfen. Während die drei Remisen an Brett 1, 2 und 8 relativ schnell und friedlich vereinbart wurden, wurde an den restlichen Brettern erbittert gekämpft. Als erster von dem verbliebenen Quintett konnte ich einen Mannschaftspunkt durch meinen Sieg gegen Bernd Zielke beisteuern. Mein Gegner baute einen Verteidigungswall auf, der nur schwer zu durchbrechen war. Durch eine Unachtsamkeit fand ich dann noch eine Lücke und konnte die Qualität gewinnen. Bis zum endgültigen Sieg war es nicht ganz einfach, aber meine Angriffsbemühungen führten schlussendlich zur Öffnnung der gegnerischen Stellung und weiteren unabwendbaren Drohungen.

Zu dieser Zeit standen wir an zwei der anderen vier Brettern schlechter und an den zwei anderen eher remislich, so dass noch eine heikle Schlussphase bevorstand. Zunächst gewann in einem komplizierten Turmendspiel Ingo seine Partie, durch aktiveres Figurenspiel zwang er seinen Gegner zu Ungenauigkeiten und nutzte dies effektiv aus.

Dann schlug Holtenau zurück: Michael verlor einen Springer ohne ausreichend Kompensation (einen Bauern) und musste nach zäher Verteidigung aufgeben. Gunnar hatte relativ früh einen Bauern weniger und eine schlechte Bauernstruktur (Doppelbauer) und musste im Turmendspiel nach ebenfalls hartem Ringen nach Abtausch der Türme dem Gegner gratulieren.

Es stand somit 3,5 – 3,5 und das letzte Spiel des Abends musste entscheiden. Ebenfalls Turmendspiel, aber starker Läufer auf Seiten Josefs gegen schwachen Springer seines Gegners. Dann Bauerngewinn durch Josef. Remisangebot in dieser Phase zu Recht abgelehnt. Die Zeit schwindet auf beiden Seiten, nur noch fünf Minuten. Dann der (zwischenzeitliche) Schock durch ein taktisches Manöver: gegnerischer Turm schlägt Läufer, nach Schlagen des Turms durch den König Springergabel und Josefs Turm war futsch. Keine Zeit nachzudenken oder zu trauern, jetzt entscheidet der aktive König von Josef, der zwei, drei Freibauern schafft und den gegnerischen Springer nicht ranlässt, auch der gegnerische König ist zu weit weg. Die Bauern entscheiden das Spiel doch noch zugunsten von Josef und damit das Match für die dritte Mannschaft der Kieler SG.

Dritter Platz in einer insgesamt sehr guten Saison (7 Siege, 2 Niederlagen), es wäre ggf. sogar noch mehr möglich gewesen, aber wir wollen uns mal nicht beschweren :-). Topscorer der Saison waren Jürgen (7 Punkte aus 9 Partien), Ingo (5 aus 6), Marcus (6 aus 8) sowie Josef (6 aus 9).

Wir freuen uns schon auf die neue Saison, bis dahin einen schönen Sommer und vielleicht sieht man sich beim Monatsschnellschachturnier (jeden zweiten Montag im Monat im Legienhof) oder beim 31. Kieler Open an der Förde (28. Juli bis 3. August 2018).

Kiel, den 22. April 2018
René Werner

Fotos von diesen Begegnungen:

 

Bericht zu den Landeseinzelmeisterschaften in Bad Segeberg vom 24.3. bis 30.3.2018

Vier Spieler der Kieler SG nahmen an den diesjährigen LEM in Bad Segeberg teil.

Manfred startete dabei bei den Senioren in der Gruppe A, während Josef und ich in der Kandidatenklasse und Jürgen in der Vormeisterklasse spielten.

Die Turnierbedingungen waren sehr gut, der gastgebende Verein von den Segeberger SF und das Schiedsgericht hatten alles prima im Griff, so dass diesen an dieser Stelle ein herzlicher Dank gebührt.

Manfred belegte mit 2 Siegen, 4 Remis und 2 Niederlagen und einer kampflos abgegebenen Partie den 9. Platz von 16 Teilnehmern und hätte sich vielleicht noch ein wenig mehr erhofft, andererseits konnten ein paar Achtungserfolge bzw- -remis gegen Gegner mit einer höheren TWZ eingefahren werden. Dafür erreichten die für unsere Seniorenmannschaft spielenden Joachim Kornrumpf und Hans-Adolf Dittmann den ersten sowie den zweiten Platz, herzlichen Glückwunsch!

Jürgen erreichte mit 4,5 Punkten den 6. Platz und damit den Klassenerhalt in der Vormeisterklasse. Vielleicht war noch eine bessere Punktausbeute möglich, bei den Niederlagen ist auch ein verlorenes Spiel aufgrund klingelndem Handy dabei. Im letzten Spiel hatte Jürgen eigentlich bereits eine Figur verloren, jedoch konnte er diese Partie (aus meiner Sicht überraschend) noch gewinnen.

Josef erzielte in der Kandidatenklasse ebenfalls 50% mit 4 Punkten aus 8 Spielen und hielt somit die Klasse (Platz 14 von 20 Teilnehmern). Mit Weiß konnte er dabei 3 Punkte aus 4 Partien erspielen.

Ich spielte erstmals in der Kandidatenklasse mit und stellte mir das Ziel 50% der Punkte zu erreichen und die Klasse zu halten. Von der DWZ her war ich nur 17. von 20 Spielern, durch meine im Vergleich dazu bessere ELO-Zahl war ich als 13. gesetzt. Das Turnier begann mal wieder mit einer Niederlage, gegen meinen Gegner verlor ich aufgrund einer falschen Berechnung unnötigerweise bereits in der Eröffnungsphase einen Bauern, was in der Folge recht schnell zu einem Zusammenbruch meiner Stellung führte.

In den Spielen zwei bis vier profitierte ich dafür von Fehlern meiner Gegner. In der zweiten Partie gewann ich bereits in der Eröffnung einen Zentrumsbauern und zwang in der Folge den Gegner zur Aufgabe. In der dritten Partie, in der ich mit Katalanisch fast die gleiche Eröffnung wie in der ersten Runde aufs Brett bekam, kam ich diesmal mit ausgeglichener Stellung aus der Eröffnung und wickelte in ein Turm-Endspiel mit jeweils 4 Bauern ab. Durch eine Fehleinschätzung (vermeintliche Fesselung) bekam ich quasi einen Freibauern auf der a-Linie "geschenkt" und konnte nach einigem Hin und Her diesen Vorteil auch in einen vollen Punkt verwerten. Auch im dritten Match profitierte ich von einem "Aussetzer" meines Gegners. Nachdem meine Angriffspläne in der Eröffnung vom Gegner gut abgewehrt wurden, stieg eigentlich die Gefahr, dass mein Gegner im Folgenden gut "ins Rollen" kommt. Allerdings stellte er seinen a-Turm so unglücklich ein, dass ich einen Springerangriff unter Ausnutzung einer Fesselung durchführen konnte und die Qualität gewann. Danach konnte ich mit Hilfe meines zweiten Springers und der Dame gut in die gegnerische Stellung eindringen und potentielle Gegenangriffe abwehren, so dass ich einen weiteren Punkt einfuhr und mich nach der ersten Doppelrunde am Montag auf einmal mit in der Spitzengruppe befand mit 3 Punkten aus 4 Partien.

Danach bekam ich den Setzlistenersten und damit einen harten Brocken mit Schwarz vorgesetzt. In einem Sizilianer konnte ich eine gute Mittelspielstellung erreichen, in dem ich mich wohler fühlte als Weiß, aber nachdem die Stellung im Zentrum geöffnet wurde, spielte ich zu ungenau und verlor einen Bauern, mein Gegner erhielt dafür einen Freibauern und eine sehr aktive Stellung. Ich hatte Glück, den Laden einigermaßen zusammenzuhalten und bekam auch noch einmal die Chance in ein remisliches Turmendspiel abwickeln zu dürfen. Diese nutzte ich jedoch nicht und musste letztendlich meine (zweite) verdiente Niederlage einstecken.

Die 6. Runde am zweiten Doppelspieltag war rückwirkend betrachtet wohl die Schlüssel- Partie gewesen, die mir insgesamt zu einem sehr guten Turnierergebnis verholfen hat. Zum einen war es die längste und umkämpfteste Partie dieser Runde, zudem wogten auch die Erfolgschancen mal in die eine und mal in die andere Richtung, so dass anstelle von 4 aus 6 auch nur 3 aus 6 und ein anderer Turnierverlauf hätte werden können. Während ich gut aus der englischen Eröffnung in einer Art Drachen im Anzug herauskam und leichte Stellungsvorteile hatte, bekam ich irgendwann im Mittelspiel auf einmal erhebliche Felderschwächen im Zentrum, die von den gegnerischen Springern eingenommen werden konnten, so dass ich nur noch verteidigen konnte und eigentlich nur noch dem abschlachten zusehen konnte. Aber so kam es dann überraschenderweise doch nicht, die Springer wollten meine Felderschwächen nur temporär besetzen, zudem erhoffte ich mir Erleichterung und Gegenspiel in dem ich einen Turm gegen einen der Springer und einen Bauern opferte, auch wenn diese Vorgehensweise die Engine nicht empfehlen würde und ich nach dem Abtausch immer noch sehr viel schlechter stand. Die Hauptsache war jedoch, dass mein Plan funktionierte und dass mein Gegenspiel und meine Drohungen meine Gegnerin zum Grübeln verleiteten und wahrscheinlich auch zu falschen Plänen. Die Partie wurde immer schärfer, in der Zeitnotphase konnte ich die Qualität wieder zurückgewinnen. Daraufhin gewann ich sogar noch den zweiten Springer und drohte ein einzügiges Matt, jedoch nur unter der Maßgabe, dass die gegnerische Dame in meine Königsstellung auf h3 mit Schachgebot eindringen konnte. Hier hätte ich nicht sagen können, wie das ganze wohl ausgeht (Dauerschach, Matt oder doch rettende Flucht meines Königs mit anschließendem Matt auf der Gegenseite), aber Fortuna war auch hier mir hold, mein König fand ein Fluchtfeld, wo kein Schachgebot mehr möglich war und das Matt war nicht mehr zu verhindern.

Abgekämpft musste ich aber an diesem Tag noch eine zweite Partie bestreiten und das ausgerechnet gegen den souverän führenden Spitzenreiter, der als 1. b4-Spieler bekannt ist. Diese Eröffnung kam dann auch aufs Brett, was ich nicht so schlecht fand, da Schwarz sich für gewöhnlich ohne größere Probleme gut entwickeln kann. Ich weiss zwar nicht, wie man konkret am besten gegen b4 spielt, aber mit der Eröffnung war ich zufrieden und konnte auch einiges Gegenspiel bewirken. Immer wenn ich fand, dass ich nun am Drücker war und mir Vorteile herausspiele, kam dann der Gegenkonter und ich musste sehr aufpassen, die Stellung im Gleichgewicht zu halten. Letztendlich wurde in ein Endspiel mit Turm und Springer und vier Bauern abgewickelt und ein gerechtes Remis konnte an diesem harten Tag mitgenommen werden.

Runde 8 begann dann chaotisch. Durch Schnee- und Glättechaos an diesem Tag war die B404 gesperrt und ich suchte eine Umleitung, um doch noch die Runde bestreiten zu können. Auf mein Navi war kein Verlass und mit Hilfe von "Schwarmintelligenz" (einfach den anderen Autos hinterherfahren) fand ich dann doch noch den Weg nach Bad Segeberg. Mehr als eine halbe Stunde war ich bei meinem ersten Spielzug im Hintertreffen, so dass schnelles Ziehen angesagt war. Das funktionierte erstaunlich gut, ich kam sogar zu einem Stellungsvorteil in der Eröffnung, den ich nach und nach ausbauen konnte. Zwischenzeitlich streute ich dann doch noch ein paar schwache Züge ein und mein Gegner hätte mir das Leben schwer machen können, ließ aber zum Glück für mich seine Chancen aus. Letztendlich konnte ich sowohl im Zentrum als auch auf der Königsseite den Gegner nur noch zum Verteidigen zwingen. Irgendwie hielt die Stellung alle meine vielversprechenden Angriffsversuche ab, letztendlich erhielt ich immerhin einen Mehrbauern und eine aktivere Dame und auch aktivere Leichtfiguren (Läufer, Springer), der gegnerische König war zudem "freigelegt". Nachträglicher Schock in der Partieanalyse, in der ich im 40. Zug einen leichten Partiegewinn durch ein Ablenkungsmanöver mit einem einfachen Bauernzug übersah. Aber letztendlich konnte ich meine Stellungsvorteile auch anderweitig verwerten und den vollen Punkt einfahren, der mich als Zwischenstand auf Rang 3 vor der letzten Runde katapultierte.

Die letzte Runde ist kurz erzählt. Mein Gegner bot früh remis an, welches ich annehmen wollte, da ich so auf jeden Fall die Preisränge sicher hatte. Durch das Remis waren die Plätze 2 bis 4 die mögliche Bandbreite. Alle anderen Partien verliefen dann so günstig, dass ich sogar noch einen Rang nach oben auf Platz 2 rutschte und somit ein für mich überaus erfolgreiches Turnier mit 6 Punkten aus 9 Partien (und einer Aufstiegsberechtigung in die Vormeisterklasse) beendete.

Kiel, 2. April 2018 - René Werner

 

KSG III verliert 3 - 5 gegen Raisdorf
KSG II ebenfalls mit 3 zu 5 Niederlage gegen Holtenau, dennoch Klassenerhalt geschafft!

16.03.2018

Leider konnten für die KSG III nur 7 Spieler an die Bretter gehen, so dass wir bereits mit einem Handicap gegen Raisdorf starten mussten.

Den Ausgleich zum 1:1 konnte Marcus erzielen. Zunächst eine Qualität gewinnend, war im weiteren Spielverlauf ein Bauerndurchmarsch nicht zu verhindern und der Gegner musste aufgeben. An Brett 2 quälte sich Matthew mit gezogenen Weisheitszähnen durch die englische Eröffnung. Seine Stellung wurde immer gedrückter, der Gegner fand einen Gewinnweg und wieder mussten wir einem Rückstand hinterherlaufen. Spannend ging es an Brett 1 zu. Nachdem Jürgen zunächst einen Bauern verlor, konnte er in ein Endspiel mit zwei Leichtfiguren und drei Bauern gegen einen Turm und vier Bauern abwickeln. Wie der Sieg gelang, habe ich dann leider nicht mehr mitbekommen.

Unseren letzten Mannschaftspunkt konnte Michael trotz JetLag einfahren. Dann begann die Niederlagenserie. Zunächst verlor Edgar nach Zeit, da nach zwei Stunden noch keine vierzig Züge gespielt waren. Josef hatte eigentlich in der Eröffnung optische Stellungsvorteile erzielen können, verlor dann aber in zunehmender Zeitnot den Faden und musste sich dem starken Angriff seines Gegners beugen. Zu diesem Zeitpunkt stand ich ebenfalls bereits auf Verlust. Ein Damenopfer/-ablenkungsmanöver führte zu einer tödlichen Springergabel, die Dame, Material und Partie verlor. Raisdorf freute sich über den Sieg und den damit verbundenen Klassenerhalt.

Die zweite Mannschaft verlor an diesem Abend mit 3 zu 5 gegen Holtenau, kann sich aber aufgrund der Niederlage von Schönberg gegen Doppelbauer III ebenfalls über den Klassenerhalt freuen.

Die 3. Mannschaft spielt am letzten Spieltag dieser Saison am 19. April 2018 gegen Holtenau, während KSG II die SG Neumünster III empfängt.

Kiel, den 18. März 2018 - René Werner